St. Bonifatius in Dillingen – Franziskanerkirche

Lied Gotteslob 988, 1 und 4:

Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht, und das Wort, das wir sprechen, als Lied erklingt, dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht in der Liebe die alles umfängt, in der Liebe die alles umfängt.

Wenn der Trost, den wir geben, uns weiterträgt, und der Schmerz, den wir teilen, zur Hoffnung wird, dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht in der Liebe die alles umfängt, in der Liebe die alles umfängt.

 

Andacht:

Unseren Lebensweg gehen wir nicht allein. Wir haben Wegbegleiter – einige für kurze Zeit, einige, auf die wir uns immer verlassen können, die uns trösten, wenn wir voll Kummer sind, die uns wieder aufrichten, wenn wir nicht mehr weiter wissen. Sie machen es fast wie Gott, der uns nicht im Stich lässt, der uns im Heiligen Geist einen Helfer und Begleiter schenkt. Aber auch wir – jede und jeder von uns sind aufgerufen, Menschen aufzuhelfen einfach durch ihr Dasein. Lassen wir es doch den anderen spüren: Wir Menschen sind eingeschrieben in Gottes Hand.

Oft hat er keine Hände als unsere. Leihen wir sie ihm – schon aus Dank für all seine Wohltaten!

 

Dank für die Taufe

Ich danke dir, Vater im Himmel, dass ich aus Wasser und Geist neu geboren wurde in der Taufe. Ich darf mich dein Kind nennen, denn du hast mich aus Schuld und Tod gerufen und mir Anteil an deinem Leben geschenkt. Ich danke dir, Jesus Christus, Sohn des Vaters für deinen Tod und  deine Auferstehung. Wie die Rebe mit dem Weinstock, so bin ich mit dir verbunden; ich bin Glied an deinem Leib, aufgenommen in das heilige Volk zum Lob der Herrlichkeit des Vaters.

Ich danke dir, Heiliger Geist, dass deine Liebe ausgegossen ist in unsere Herzen. Du lebst in mir und willst mich führen zu einem Leben, das Gott bezeugt und den Geschwistern dient. So kann ich einst mit allen Heiligen, mit allen, die uns im Glauben vorausgegangen sind, das Erbe empfangen, das denen bereitet ist, die Gott vertrauen und ihn lieben. Dank und Lob sei dir dafür! Amen.

 

Fürbitten:

Menschenfreundlicher Gott, nichts kann uns Christen von deiner Liebe trennen, ob wir leben oder schon zu dir heimgekehrt sind. Höre unsere Bitten:

  • Gedenke unserer Familienkreismitglieder Sieglinde und Michael, die uns zu dir vorausgegangen sind. Nimm dich ihrer an.
    Du Gott des Lebens: Wir bitten dich, erhöre uns.
  • Verweise den Tod in seine Schranken für unseren Mitbruder Siegfried und alle unsere lieben Verstorbenen.
    Du Gott des Lebens: Wir bitten dich, erhöre uns.
  • Schenke uns dein Geleit auf all unseren Wegen und führe uns immer wieder zusammen, damit wir uns gegenseitig ermutigen und deine Nähe feiern.
    Du Gott des  Lebens: Wir bitten dich, erhöre uns.
  • Segne unsere Kinder mit ihren Familien und sei mit deiner Liebe bei unseren  Enkelkindern.
    Du Gott des Lebens: Wir bitten dich, erhöre uns.

Ja, guter Gott, öffne  uns für ein Leben aus deinem Geist und lass uns teilhaben an Jesus Christus, der auferstanden ist zur Freiheit und Würde einer neuen Welt. Amen.

 

Lied Gotteslob 988, 5:

Wenn das Leid, das wir tragen, den Weg uns weist, und der Tod, den wir sterben, vom Leben singt, dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht in der Liebe die alles umfängt, in der Liebe die alles umfängt.

Die Kommentare wurden geschlossen